Klauskirchl

Die St.-Nikolaus-Kapelle, liebevoll „Klauskirchl“ genannt, zählt zu den ältesten Bauwerken der Stadt. Ihre Ursprünge reichen vermutlich bis in das 8. Jahrhundert zurück, wobei der romanische Kern um 1100 entstand. Aufgrund der direkten Nähe zur Acher und der ständigen Hochwassergefahr wurde sie dem Heiligen Nikolaus geweiht. Trotz schwerer Rückschläge durch Erdbeben und politische Umbrüche blieb die Kapelle stets ein fester Bestandteil des religiösen Lebens und wurde 1974 grundlegend renoviert.
Direkt an der B3, unweit der Acherbrücke, steht eines der geschichtsträchtigsten Bauwerke unserer Stadt: die St.-Nikolaus-Kapelle. Auch wenn sie schriftlich erstmals 1318 erwähnt wurde, deuten neuere Forschungen darauf hin, dass ihre Wurzeln bis ins 8. Jahrhundert zurückreichen. Das heute sichtbare Mauerwerk stammt in seinen ältesten Teilen aus der Zeit um 1100.
Ihre Lage an der Acher war über die Jahrhunderte Segen und Fluch zugleich. Da der Fluss immer wieder verheerende Hochwasser mit sich brachte – besonders schlimm in den Jahren 1570, 1824 und zuletzt 1948 – weihte man die Kapelle dem Heiligen Nikolaus von Myra, dem Schutzpatron gegen Wassergefahren.
Die Kapelle überstand nicht nur Fluten, sondern wurde 1601 auch durch ein schweres Erdbeben fast völlig zerstört und anschließend neu aufgebaut. Eine hartnäckige Legende besagt zudem, dass hier 1675 die Eingeweide des französischen Marschalls Turenne kurzzeitig bestattet wurden – archäologische Beweise gibt es dafür jedoch bis heute nicht.
Nach einer bewegten Zeit, in der zwischenzeitlich sogar Gottesdienste untersagt waren, bleibt das „Klauskirchl“ bis heute ein Ort der Stille und des Gebets. Seit der umfassenden Sanierung im Jahr 1974 erstrahlt es wieder in seinem vollen Glanz.
Adresse
Klauskirchl
Hauptstraße 11
77855 Achern
Hauptstraße 11
77855 Achern